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Wie der Neugeborenengelbsucht vorbeugen?
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Bunter Engel
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 751

BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 18:18    Titel: Wie der Neugeborenengelbsucht vorbeugen? Antworten mit Zitat

da war doch was....

ich kann mich erinnern, dass stillende einen bestimmten tee trinken sollen.
ich weiß nicht nicht mehr welchen und wie oft.

wie ist das mit globulì? gibts da was einschlägiges?

ich hör öfters davon, dass nach ambulanten entbindungen die babys nochmal aufgenommen werden müssen, weil sie nach tagen eine gelbsucht entwickeln. da kann man doch vorbeugen.

wie nochmal?

_________________
Viele Grüße
Katja mit zwei Töchtern (*4/03) und (*2/07)
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Corva
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Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 820
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Also, das einzige was mir dazu einfällt, ist... stillen, stillen, stillen, stillen und nochmals stillen!! ...und zwar als Erstes in den ersten 10min nach der Geburt und dann die ersten Tage/Wochen immer nach Bedarf... also auch alle 1/2-1h, wenn es sein muss!

Das bringt die Verdauung in Schwung, das Kindspech wird schnell ausgeschieden und das Bilirubin hat erst gar keine Chance, in die Blutbahn zu geraten... ansonsten die ersten drei Tage bis Wochen viel ans Tageslicht gehen, wobei nackt am Fenster liegen auch ausreicht!

Was anderes habe ich nie gemacht und meine Mädels waren beide nicht einmal gelb!

_________________
Liebe Grüße!
von der Rabenfrau... *19. März 1975
mit 1. Tochter... *11. Dezember 2001
und 2. Tochter... *2. Juni 2005

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Miriam
Gast





BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich kenne auch: viel Stillen- also so häufig wie geht. Aber da liegts ja auch immer mit am Kind inwiefern man das schafft. Mein Finnigan-Baby war da in den ersten Tagen tlw. etwas faul (hatte aber keine nennenswerte Gelbsucht) und ich hab halt getan was ging.
Erik hatte relativ starke Gelbsucht damals (aber nicht therapiebedürftig) und er wurde ja nicht wirklich nach Bedarf gestillt, sondern ich hab versucht ihm 2 Stunden Abstände aufzunötigen und ich hatte ziemlich spät erst Milch.

Meine Hebamme schwört darauf, dass Neugeborene in den ersten Tagen immer ein Mützchen aufhaben sollen. Sie meint, dass durch die Wärme eine Gelbsucht verhindert wird. Ich fand das schrecklich nervig, aber Finni hatte sein Neugeborenenhütchen immer auf (auch nachts) und er hatte tatsächlich keine Probleme.
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ente
**


Anmeldungsdatum: 12.01.2007
Beiträge: 80
Wohnort: A. bei H. bei O.

BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Katja,
ich kenne den "Lebertee" von Frau Stadelmann, vielleicht hast du das Buch auch und kannst nachsehen, sonst schreib mir ne pn dann such ich das Rezept raus. Oder Maisbarttee. Also die "Fransen" am Mais. Gibts auch in der Apo. Aber Stillen ist mit Sicherheit das A und O!!

Liebe Grüße

_________________
Astrid mit Tochter (04/04) und Sohn (06/06)
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kathy07
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 336

BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 23:10    Titel: Re: Wie der Neugeborenengelbsucht vorbeugen? Antworten mit Zitat

Bunter Engel hat folgendes geschrieben:


ich hör öfters davon, dass nach ambulanten entbindungen die babys nochmal aufgenommen werden müssen, weil sie nach tagen eine gelbsucht entwickeln.
wie nochmal?


In unserem Geburtshaus haben sie so ein Bettchen, wo man das Kind 3-4h drauflegen täglich kann gegen die Neugeborenengelbsucht und das bekommt man dann zu Hause hingestellt - so muss das Kind im Zweifelsfall nicht noch in die Klinik.
Katrin
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huehnchen69
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 616
Wohnort: Dorf in Bayern

BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Die plausible Erklaerung meiner Hebamme lautete: Nach Bedarf Stillen, und jeden moeglichen unnoetigen Energieverbrauch beim Baby vermeiden. Also immer schoen warmhalten (Babymuetze), nicht schreien lassen, alles schoen entspannt ablaufen lassen, z.B. U2 zu Hause machen lassen, etc.

Meine beiden zu Hause geborenen, die dann zum Glueck in den ersten Tagen praktisch keinen Stress hatten, und getrunken haben wie die Weltmeister, waren nicht die Spur gelb.

Bei Tee etc. kann ich Dir aber leider nicht weiterhelfen.

Beste Gruesse,

_________________
Sabine (10/69, mit Tizian 10/02 und Quentin 11/05)
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maja
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beiträge: 1688
Wohnort: Österreich - Wien

BeitragVerfasst am: Do 08 Feb, 2007 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

hm, Jakob kam um 16.01h auf die Welt und hat fast dauergenuckelt bis am nächsten Morgen und trotzdem hatte er ne Gelbsucht. zwar im Bereich des Normalen, sodass wir ihn nicht unter ein spezielles Licht legen mussten, aber der B.R.-Wert war deutlich erhöht.
_________________
Liebe Grüße
Babsi (1982) mit Ehemann (1977) und Söhnchem Jakob (05.06.2006)

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uvd
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: Fr 09 Feb, 2007 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

viel stillen und viel frische luft und sonnenlicht.
die ganzen uv-lampen und bestrahlungsgeschichten ersetzen ja in einer klinik nur das natürliche sonnenlicht.

achtung: babybett ans geschlossene fenster stellen reicht nicht. die fensterscheibe absorbiert das meiste uv-licht. also wirklich raus mit den kindern. natürlich entsprechend der witterung gut eingepackt.

als wir mit marla das erste mal spazieren gingen, war sie gerade mal 15 stunden alt. sie hatte nie irgendwelche anzeichen von gelbsucht.

_________________
Vierfachmama (08/06, 06/97, 08/95, 09/89)
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mira76
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 1026
Wohnort: Cambridge, England

BeitragVerfasst am: Fr 09 Feb, 2007 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Hebamme hat gemeint, dass auch durch ein Glasfenster genug Licht reinkommt, und Clara hatte überhaupt keine Probleme mit Gelbsucht. Gestillt habe ich allerdings auch viel in den ersten Tagen.

Draußen waren wir erst nach 10 Tagen - laut Hebamme hätte ich am besten zwei Wochen im Bett bleiben sollen.

_________________
Mirjam mit Clara (Mai 06)
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sille
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 66
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: Fr 09 Feb, 2007 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ans Fenster stellen geht auch, denn zum konjugieren des Bilirubins in seine wasserlösliche Form die über Leber und Nieren ausgeschieden werden kann ist nur der blaue Lichtanteil des Tageslichtes von 450 nm nötig.( War mein Examensthema )
Mit UV Strahlen hat das nichts zu tun.

Bei Kindern mit stärkerer Hyperbilirubinämie reicht der recht geringe Blaunteil des Tageslichtes nicht mehr aus und eine Intensivere Bestrahlung ist nötig.

Es gibt auch schon so genannte Bilibetten wo die Kinder von unten bestrahlt werden so dass sie keinen Augenschutz benötigen und im Zimmer der Mutter bleiben können.

Ich selber bin mit Elias nach der ambulanten Entbindung wieder ins KH weil er so furchtbar gelb geworden ist dass er fast 1 Woche bestrahlt wurde.

Er hat auch spät Mekonium ausgeschieden und schlecht getrunken und ist meiner MEinung nach im Kreissaal zu kalt geworden.

Es gibt Hebammen die den Kindern gleich nach der Geburt was homöopathisches geben ich weiß aber nicht was.
Ansonsten ist Streß und Kälte sehr förderlich für die gesteigerte Hämolyse und damit auch dem vermehrten Anfall von Bilirubin.

Ansonsten bin ich auch für Tipps dankbar, da meine Kinder bisher alle betroffen waren.

Ach so eine Mutter bei uns in der Klinik schwörte auch auf Maisbarttee.
Gruß
Silke

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Bunter Engel
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 751

BeitragVerfasst am: So 11 Feb, 2007 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

ente hat folgendes geschrieben:
hallo Katja,
ich kenne den "Lebertee" von Frau Stadelmann, vielleicht hast du das Buch auch und kannst nachsehen, sonst schreib mir ne pn dann such ich das Rezept raus. Oder Maisbarttee. Also die "Fransen" am Mais. Gibts auch in der Apo. Aber Stillen ist mit Sicherheit das A und O!!

Liebe Grüße


genau den tee meinte ich. und stimmt, das stadelmannbuch hab ich ja auch
danke für die erinnerungshilfe!

_________________
Viele Grüße
Katja mit zwei Töchtern (*4/03) und (*2/07)
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Bunter Engel
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 751

BeitragVerfasst am: So 11 Feb, 2007 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

huehnchen69 hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Die plausible Erklaerung meiner Hebamme lautete: Nach Bedarf Stillen, und jeden moeglichen unnoetigen Energieverbrauch beim Baby vermeiden. Also immer schoen warmhalten (Babymuetze), nicht schreien lassen, alles schoen entspannt ablaufen lassen, z.B. U2 zu Hause machen lassen, etc.

Meine beiden zu Hause geborenen, die dann zum Glueck in den ersten Tagen praktisch keinen Stress hatten, und getrunken haben wie die Weltmeister, waren nicht die Spur gelb.

Bei Tee etc. kann ich Dir aber leider nicht weiterhelfen.

Beste Gruesse,


das mit dem mützchen hab ich jetzt zum 2. mal gehört....na, da werd ich dann nochmal 2 oder 3 in meine tasche werfen und das ausprobieren. vielen dank für den tipp.

_________________
Viele Grüße
Katja mit zwei Töchtern (*4/03) und (*2/07)
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FamilyOfFive
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 1029
Wohnort: Dorf nahe der Schwäbischen Alb

BeitragVerfasst am: So 11 Feb, 2007 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!
Nur kurz: um unnötigen Energieverlust zu vermeiden auch nicht gleich nach der Geburt baden!

_________________
Liebe Grüße von Birgit
mit Alexander, Sebastian und Caroline
Vorstellung
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chria
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Anmeldungsdatum: 16.11.2005
Beiträge: 876

BeitragVerfasst am: So 11 Feb, 2007 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bunter Engel hat folgendes geschrieben:
huehnchen69 hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Die plausible Erklaerung meiner Hebamme lautete: Nach Bedarf Stillen, und jeden moeglichen unnoetigen Energieverbrauch beim Baby vermeiden. Also immer schoen warmhalten (Babymuetze), nicht schreien lassen, alles schoen entspannt ablaufen lassen, z.B. U2 zu Hause machen lassen, etc.

Meine beiden zu Hause geborenen, die dann zum Glueck in den ersten Tagen praktisch keinen Stress hatten, und getrunken haben wie die Weltmeister, waren nicht die Spur gelb.

Bei Tee etc. kann ich Dir aber leider nicht weiterhelfen.

Beste Gruesse,


das mit dem mützchen hab ich jetzt zum 2. mal gehört....na, da werd ich dann nochmal 2 oder 3 in meine tasche werfen und das ausprobieren. vielen dank für den tipp.


ja, mütze ist wichtig! und das nicht nur die ersten tage. [einfach vorstellbar - die meiste wärme wird ja über die fontanelle abgegeben.] meine hebammen baten mich, die mütze 2-3 monate beizubehalten, was ich gern tat. unser KiA sprach gar vom gesamten ersten lebensjahr, naja, aber er ist auch antroposoph und hatte da recht "abschweifende" erklärungen.

_________________
christiane + anna [03/06]
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kazita_rausgeflogen
Gast





BeitragVerfasst am: Mi 14 Feb, 2007 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

ente hat folgendes geschrieben:
hallo Katja,
ich kenne den "Lebertee" von Frau Stadelmann, vielleicht hast du das Buch auch und kannst nachsehen, sonst schreib mir ne pn dann such ich das Rezept raus. Oder Maisbarttee. Also die "Fransen" am Mais. Gibts auch in der Apo. Aber Stillen ist mit Sicherheit das A und O!!

Liebe Grüße


Dieser Lebertee soll ziemlich "giftig" sein. Es gibt aber Globuli, die die Leberfunktion anregen. *Name..vergessen,dement*
Ansonsten: schön warm eingepackt jeden Sonnenstrahl+Tageslicht erhaschen, am _offenen_ Fenster.
Warm halten, viel stillen, notfalls aufwecken, damit ihr zum Milcheinschuß schon vernünftig stillen könnt.
Mit der Ausscheidung des Mekoniums hat das laut dem letzten Arzt, den ich dazu befragt hatte, nichts zu tun. Aber dazu müsste man nochmal intensiv googeln.
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